Rosalies Fürsorge – wie unsere große Graue hilft.

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Im Jahr 2013 verloren Greta und Liv ihren Papa und Cony ihren Mann. Die Kinder waren sehr unsicher, schüchtern und klammerten sich an die Mama. All deren Fürsorge konnte ihnen ihre Angst nicht nehmen und Cony machte sich Sorgen, ob denn alles in Ordnung sei mit den Beiden. So kamen sie im August 2014 zum ersten Mal für ein paar Tage zu Rosi nach Eschenlohe.

Das erste Mal

Ich erinnere mich wie heute, als ich Greta das erste Mal sah. Ein schmales kleine Mädchen, mit großen traurigen Augen in denen ein tiefer Schmerz lag. Liv schien unbekümmerter, aber mit Cony alleine ein Gespräch zu führen war fast unmöglich.

Rosis Fürsorge

Liv hat Vertrauen

Rosie hat wunderbare Fähigkeiten auf Menschen, egal ob klein oder groß zuzugehen. Dennoch war sogar ich erstaunt, als ich sah, mit welchem Vertrauen die Kinder sich dem Pferd näherten. Immerhin war die ganze Liv, damals ca. 4 Jahre alt, nicht wesentlich größer, als Rosis Schädel. Dennoch umarmte sie immer wieder den Kopf des Tieres. Und Rosi schloss die Augen und hielt ganz still.

 

rosis fürsorge

Loslassen

Greta geht anders mit dem Pferd um. Sie liebt es, auf dem Tier zu liegen. Ob vorne über den großen Hals oder nach hinten, geborgen auf der weichen Kruppe liegend, schließt Greta ihre Augen und gibt alles Schwere an das Tier ab.

Dessen Fürsorge hat viel verändert. Die Kinder waren und sind ganz verrückt nach ihr. Ob beim Putzen, Reiten oder auf der Kutsche, die Begegnung mit dem großen Tier nahm den Mädchen einen Teil ihrer Trauer. Das Leben wurde wieder bunter. Von oben auf dem Pferderücken, getragen und geschaukelt, sah die Welt dann schon viel besser aus.

trauern mit pferdNoch heute freuen Rosi und ich uns sehr, wenn die Kinder kommen. Cony, die in der Zwischenzeit wieder als Lehrerin arbeitet, ruft dann an und meistens kommen Greta und Liv am Freitag. So haben sie die ganze Woche Zeit, sich zu freuen. Gleich nach der Schule setzen die drei sich ins Auto, fahren zu Rosi und gemeinsam verbringen wir die nächsten Stunden. Nicht zuletzt wegen Rosis einfühlsamem Umgang mit Greta und Liv und ihrer Fürsorge sind aus den beiden Kindern kreative, lebendige, neugierige und mutige Mädchen geworden.